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Eine '''Rolle''' (nach .

In der sowie dem spricht man meist von der ''Partie'' eines Sängers oder Tänzers. Vor allem in der gibt es neben den gesungenen Partien auch n. In jeder Art Theater kennt man außerdem n, die meist n sind. Der Held des Stückes hat die . Spielt ein Schauspieler mehrere Figuren, spricht man von einer , bei zwei Figuren von einer . In einer Aufstellung zu Beginn des Stücks () sind alle Rollen aufgezählt. Heute entscheidet zumeist der über die und leitet das Rollenstudium.

Der Sammelbegriff für gleichartige Rollen nennt sich , darunter gibt es etwa die n. Führt eine Frau eine Männerrolle aus, spricht man von einer .

Der Begriff der Rolle wird auch auf das tägliche Leben ausgedehnt, dort handelt es sich um n, mit denen sich die und die beschäftigen.

Begriffsgeschichte

Der Ausdruck stammt von der her, die für längere Texte, etwa bei n, von der Antike bis in die Neuzeit hinein gebräuchlich war (siehe auch ). Texte für Schauspieler waren im späteren 16. Jahrhundert, als dieser Begriff im Theater üblich wurde, in Rollenform notiert.

Bei ungedruckten Theaterstücken, also den meisten des s, wurde bis ins 19. Jahrhundert für jeden Schauspieler nur der Text der eigenen Rolle ausgeschrieben ? meist mit , die den Einsatz bezeichneten. Der Name der Figur stand zusammen mit dem Stücktitel auf dem Deckblatt. Schauspieler konnten selten das ganze Stück lesen, sondern kannten nur ihre Rolle. Dies geschah nicht nur aus arbeitsökonomischen Gründen, sondern verhinderte auch, dass das Stück in Umlauf kam und von anderen nachgespielt werden konnte.

Siehe auch

Literatur

  • Günter Langer: ''Rolle.'' In: Manfred Brauneck, Gérard Schneilin (Hrsg.): ''Theaterlexikon.'' Bd. 1, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg, 5. Auflage 2007, ISBN 978-3-499-55673-9, S. 864?865